Trauung

 

Quelle: Peter Bongard, fundus-medien.de

 

Sein Liebesglück unter den Segen Gottes zu stellen, ist etwas Wunderbares. Sehr gerne begleiten wir Sie bei diesem Schritt.

Um genug Vorlaufzeit zu haben, bietet es sich an, dass Sie Ihren Wunschtermin für die Trauung mind. 6 Monate vorher im Pfarramt anmelden.

Traugottesdienste finden in unserer Gemeinde in der Regel Samstagmittag/nachmittag in der Kirche statt, können aber auch im Sonntagsgottesdienst stattfinden.

Trauung und Taufe

Falls Sie im Traugottesdienst ihr Kind taufen lassen möchten, so ist auch dies möglich. Das nennt man dann „Traufe“. Am besten wir klären im gemeinsamen Gespräch, was für Sie in Frage kommt und was es bei den unterschiedlichen Varianten zu bedenken gilt.

Ort der Trauung

Die Trauungen selbst finden in unserer Kirche in Hausen oder an sogenannten „gottesdiensterprobten Orten“ statt. Das sind Orte, an denen wir in gewisser Regelmäßigkeit Gottesdienste feiern und somit die örtlichen Gegebenheiten kennen. So ein Ort ist in unserer Gemeinde zum Beispiel der Eckwald in Raitbach.

Wer traut?

Für Ihre Trauung zuständig ist in der Regel der/die Pfarrer*in Ihrer Kirchengemeinde. Sollten Sie außerhalb des Gemeindegebietes heiraten wollen, dann sprechen Sie dies einfach mit uns ab. Wir verständigen uns dann darüber, ob Ihr*e zuständige*r Seelsorger*in „mitreist“ oder ob die Trauung ein Kollege vor Ort übernimmt. Das Gleiche gilt, wenn Sie nicht Mitglied unserer Kirchengemeinde sind, aber in unserer Kirche heiraten möchten.
In jedem Fall informieren Sie uns bitte über ihren Trauwunsch, so dass wir uns ggf. mit den zuständigen Pfarrämtern in Verbindung setzen können.

Gespräche zur Vorbereitung

Zur Vorbereitung der kirchlichen Trauung führen Sie in der Regel zwei Gespräche mit dem/der Pfarrer*in.
In einem ersten Gespräch geht es darum, sich gegenseitig kennen zu lernen, über die Bedeutung der kirchlichen Trauung zu sprechen und welche Gestaltungswünsche Sie haben.
In einem weiteren Gespräch wird es um Ihre persönliche gemeinsame Geschichte gehen. Es ist uns ein Anliegen, die Trauung möglichst persönlich zu gestalten. Von daher ist es schön, wenn Sie uns ein wenig über sich und Ihre Liebesgeschichte erzählen.
Vorneweg können wir Ihnen, gleich nach der Anmeldung der Trauung im Pfarramt, auch eine Infobroschüre zukommen lassen.

 

Fragen und Antworten…

 
Sie können sich evangelisch trauen lassen, wenn mindestens einer der Partner Mitglied der Evangelischen Kirche ist und der Nicht-Evangelische Partner einen evangelischen Traugottesdienst „mittragen“ kann.
Dies gilt ins besonders, wenn einer der Partner einer anderen oder keiner Religion angehört oder aus der Kirche ausgetreten ist. Oft ist die Hochzeit auch eine gute Gelegenheit, über die eigenen Glaubens- und Wertvorstellungen zu reden. Dabei kann der Wunsch des nicht getauften Partners entstehen, sich auch der christlichen Gemeinde anzuschließen und sich taufen zu lassen. Die Taufe ist auch im Erwachsenalter jederzeit möglich. Auch kann die Heirat ein Anlass für aus der Kirche Ausgetretene sein, wieder einzutreten.
 
Das ist leider nicht möglich. Aber vielleicht ist das eine Möglichkeit, um gemeinsam ins Gespräch darüber zu kommen, was Sie dann als Nicht-Mitglied zu einer kirchlichen Trauung bewegt und ob es für Sie in Frage kommt, Teil der Evangelischen Kirche werden zu wollen.
 
In Baden gibt es tatsächlich die Möglichkeit einer ökumenischen Trauung. Dazu sind sowohl ein katholischer Geistlicher als auch ein evangelischer Pfarrer an der Zeremonie beteiligt. Auch gibt es die Möglichkeit, dass ein konfessionsverschiedenes Paar ausschließlich evangelisch oder ausschließlich katholisch getraut wird.
 
Die evangelische Kirche versteht die Bibel als die Grundlage des christlichen Glaubens. Darum soll ein Vers aus ihr zur Grundlage für Ihre Ehe werden. Der Trauspruch soll der persönliche Bibelvers für ein ganzes gemeinsames Leben sein. Ihren passenden Trauspruch finden Sie hier.
 
In unserer Badischen Landeskirche ist eine Trauung gleichgeschlechtlicher Paare einer Trauung heterosexueller Paare gleichgestellt. Gott allein ist es, der Segen schenkt oder vorenthält. Darum wollen wir in unserer Kirchengemeinde keinem den Zuspruch und die Bitte um den Segen aufgrund seiner sexuellen Orientierung vorenthalten.
Jedoch ist es jedem Pfarrer und jeder Pfarrerin der Badischen Landeskirche vorbehalten, ob sie gleichgeschlechtliche Paare trauen oder nicht. Sprechen Sie uns einfach an.
 
Für Mitglieder unserer Kirchengemeinde erheben wir keine extra Gebühr für die Trauung. Die Gespräche, die Vorbereitung und die Durchführung der Trauung wird mit Ihrer Kirchensteuer an unsere Gemeinde bezahlt.
Sind Sie nicht Mitglied unserer Kirchengemeinde, möchten aber in unserer Kirche heiraten, so fällt ein Unkostenbeitrag von 100,- Eur pauschal für die Kirchennutzung und 40,- Eur pauschal für den Organisten an.
Ein Merkblatt zur Trauung von Paaren, die nicht Mitglied unserer Kirchengemeinde sind, finden Sie hier: 
 
Im gemeinsamen Traugespräch „erarbeiten“ wir gemeinsam die Gestaltung Ihrer Trauung. Der Traugottesdienst soll persönlich sein, aber auch noch als Gottesdienst erkennbar und keine Showveranstaltung sein. Daher ist es gut, wenn wir miteinander absprechen, was möglich ist.
 
Es bietet sich an, dass eine Person für alle fotografiert und eine Person filmt. So entsteht möglichst wenig Unruhe und alle anderen können aufmerksam der Trauung folgen.
 
Ja, sehr gerne sogar. Näher Infos finden Sie unter dem Punkt „Jubiläen“
 
"ein weltlich Ding" (lt. Luther). Die Ehe ist uns wichtig, doch wissen wir auch darum, dass sie immer auch gefährdet ist und scheitern kann. Daher begleiten wir Sie auch dabei, wenn Sie nun mit einem anderen Partner einen Neuanfang wagen. 
 
Eine wichtige Aufgabe von Pfarrerinnen und Pfarrern ist die Begleitung von Menschen in Krisensituationen. Eine Trennung ist immer auch ein Bruch. Welche Formen und Rituale in diesem Fall für Sie sinnvoll und heilsam sein können, sprechen Sie am besten mit uns im persönlichen Gespräch ab.