Wanderndes Gottesvolk

 

Quelle: Bernd-Christoph Matern

 
"Wir sind ein Teil des "wandernden Gottesvolkes" auf dem Weg durch die Zeiten." (Hebräer 4,9;13,14)

1. Was ist damit gemeint? Veränderungen gehören zum Leben der Menschen.

Allein die Veränderung vom Kind zum Jugendlichen bis hin zum Erwachsenen und älteren Menschen bringt immer wieder neue Lebenssituationen mit sich. Man glaubt auch heute anders als vor 20 Jahren oder gar vor 2000 Jahren. Somit ist die Kirche immer gefordert, sich den Veränderungen auf dem Weg durch die Zeiten zu stellen. 

2. Wie müsste die Gemeinde aussehen, damit das auch sichtbar wird?

Wir brauchen eine offene Kirche für Jung und Alt. Die Gottesdienste mit Predigtauswahl, musikalischen Beiträgen und Liedauswahl sollten zeitgemäß gestaltet werden, wie es bereits umgesetzt wird. Dazu gehören zeitgemäße und greifbare Themen, die alle Generationen ansprechen. Nicht der strafende, sondern der liebende Gott sollte im Vordergrund stehen. In der Kirche soll man sich wohl fühlen, die Abläufe könnte man überdenken. Man sollte auch Mut haben, Neues zu probieren, wie das beispielsweise auch schon mit einem Schwimmbad-Gottesdienst praktiziert wurde. Auch das Bild der Seelsorger für die Gläubigen hat sich positiv verändert.  

3. Trifft dieses biblische Wort auf unsere Gemeinde zu, oder gibt es andere biblische Vorbilder, die passender wären?

Das biblische Wort „als Teil des wandernden Gottesvolkes auf dem Weg durch die Zeiten“ wird in unserer Gemeinde praktiziert. Mehr Resonanz auf unsere Angebote, wie Gottesdienst, Gruppen und Kreise, wäre manchmal wünschenswert. Wir sind bestrebt, für alle Generationen da zu sein und auch das ökumenische Miteinander zu pflegen.   
 
Angelika Schmidt, Marietta Metzger