Zeit für Jesus

- 09.10.2026 - 

19. Sonntag nach Trinitatis

„Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“
(Jer 17,14)

Quelle: Ante Gudelj, fundus-medien.de

Am 20. September haben sich die neuen Konfirmand*innen in einem sehr lebendigen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Hausen vorgestellt.
 
Einige haben die Geschichte von der Frau, die salbt (Lukas 7,36-50), vorgetragen und als bewegte Predigt folgt dieser Trialog – gänzlich aus der Feder der Konfirmand*innen:
 
H:      Was ist denn das für eine dumme Geschichte?
L:       So blöd ist die Geschichte gar nicht.
H:      Und warum nicht?
S:      Weil wir daraus was lernen können!
H:      Was kann man denn aus der Geschichte lernen?
S:      Also ich habe gelernt, dass jeder Mensch wertvoll ist.
L:       Und ich habe gelernt, dass man jedem Menschen helfen sollte, wenn man sieht, dass es ihm schlecht geht.
H:      Ja, aber warum muss man dann eine teure Salbe benutzen? Eine Umarmung reicht doch auch.
L:       Weil sie Jesus ihre Zuneigung zeigen wollte.
H:      Also ist sie in ihn verliebt, oder was?
S:      Doch nicht verliebt, also sie liebt ich nicht direkt, sie verehrt ihn.
H:      Verehren? Was ist das?
S:      Man verehrt jemanden, wenn man ihn über alles andere stellt.
F:      Für Friedericke ist Jesus das Wichtigste.
H:      Achso, okay, die Geschichte ist ja gar nicht so blöd. Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken machen, welche Rolle Jesus in meinem Leben spielt.
S:      Jesus hat sich in der Geschichte ja auch gefreut, dass Friedericke ihm Zeit geschenkt hat. Wenn du das machen würdest, würde er sich sicher auch freuen.
 
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Diakonin Rebekka Tetzlaff