Menschen

- 14.08.2026 - 

11. Sonntag nach Trinitatis

"Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade."
(1. Petr 5,5b)

Quelle: Louis Hansel, fundus-medien.de

Kaum ausgesprochen, schon waren Menschen da. Manche waren weiblich, manche männlich, manche waren weiblich und männlich zugleich. Von manchen hätte mensch denken können, dass sie weiblich waren, aber sie waren männlich und umgekehrt. Manche waren weder weiblich noch männlich, sondern ganz anders oder hat mit Geschlecht gar nichts am Hut. Unabhängig davon waren alle Menschen auch groß und klein und mittellang, hatten unterschiedliche Körperformen, Hauttönungen, Augen-und Haarfarben. Manche hatten gute Augen. Andere konnten mit den Händen sehe. Wieder andere hatten so feine Ohren, dass sie die Zwischentöne heraushören konnten. Manche hatten den Traum auf großer Bühne Ballett zu tanzen. Andere hatten wunderbare Ideen, wie alle gut zusammenleben konnten. Wieder andere spürten, dass es manchmal mehr als genug ist einfach zu atmen und könnten sehr gut gar nichts machen. Und und und… und dann gab es auch noch alle möglichen Kombinationen und Varianten, so dass am Ende jeder Mensch ein einzigartiges Individuum wurde, dass es kein zweites Mal gibt und in keine einzige Schublade passte. Schließlich waren alle Gottes Bild.
 
Noah Raphaela Soden
 
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Diakonin Rebekka Tetzlaff