Sur le pont d‘Avignon Teil 2

- 05.06.2026 - 

1. Sonntag nach Trinitatis

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich."
(Lk 10,16a)

Quelle: Alesia Gritcuk, fundus-medien.de

Auch Sie haben in Ihrem Leben sicher schon so manchen Einschnitt überbrückt, so manche Verbindung hergestellt. Sie haben schwierige Situationen gemeistert oder Kontakt aufgenommen zu Menschen, die Ihnen fremd waren. Dabei haben Sie gespürt, wie hilfreich es ist, wenn einem dabei jemand entgegenkommt, wenn man festen Grund findet, auf den man bauen kann.
 
Wie gut tut es deshalb, Gottes Zusage zu hören: „Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein“ (Jesaja 28,16). In Jesus Christus hat er diese Verheißung erfüllt und von sich aus überbrückt, was uns von ihm trennt. In ihm hat er seine Liebe wie einen unüberbrückbaren Felsen in dieser Welt verankert. Auf ihn können wir uns zu bewegen, wenn sich Veränderungen in unserem Leben ankündigen. Auf diesem Grundstein können wir bauen bei dem Versuch, Brücken hin zu anderen Menschen zu schlagen, wie weit entfernt sie auch von uns sein mögen. Jesus Christus ist der Grundstein, der unseren Brücken Halt verleiht, und zugleich der Baumeister, der uns Rat gibt, wenn wir nicht wissen, wie es weitergehen soll. Vielleicht werden wir die Brücken, die wir auf der Grundlage von Gottes Liebe und Zuwendung bauen, nicht im Tanzschritt überqueren. Aber Gott kann uns auch mit zaghaften Schritten auf einen guten Weg in die Zukunft führen.
 
Aus Dr. Sylvia Hartmann:
„Brücken über die wir gehen“, 2019
 
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Diakonin Rebekka Tetzlaff