Licht, Wasser und Himmel

- 31.07.2026 - 

9. Sonntag nach Trinitatis

"Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern."
(Lk 12,48)

Quelle: Alyssia Wilson, fundus-medien.de

Am Anfang war also Gott da. Mit Schaffenskraft und Tatendrang.
Ungestaltete Leere. Alles war möglich. Gott bringt erst mal Licht ins Dunkel und siehe, da waren nicht nur Tag und Nacht, sondern auch Polarlichter, Abendrot, Morgengrauen, kurze Tage mit wenig Licht und lange Tage mit viel Licht und so weiter.
Dann widmete Gott sich dem Wasser. Wasser vom Himmel: Regen, Niesel, Schnee, Pulverschnee, Harsch, Hagel, Eisregen. Wasser auf der Erde: Meer und Land, aber auch das Watt, das manchmal Land ist und manchmal Wasser; Moore, die irgendwie beides sind, Seen, Flüsse, Inseln und Marschland.
Dann tobte Gott sich bei den Himmelskörpern aus: Mond und Sonne, aber auch verschiedene Sternarten, Kometen, Asteroiden, Planeten aus Gestein, Planeten aus Gas, ganze Galaxien und Schwarze Löcher kamen Gott in den Sinn.
 
Noah Raphaela Soden
 
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Diakonin Rebekka Tetzlaff