Der Grundschullehrer Jan Kuhl ließ seine Schüler*innen Bilder malen zum Thema: „Was ist eigentlich die Ehe?“ Dabei kamen wundervolle Kunstwerke heraus – samt herzergreifender Bildunterschriften.
„Wer heiratet darf den ganzen Tag knutschen – außer der Mann oder die Frau muss zur Arbeit.“
„Leute, die heiraten, müssen danach immer in einem Bett schlafen. Das wäre mir zu eng.“
„Liebe geht durch den Magen. Das tut bestimmt sauweh.“
Doch mit einigen dieser Texte, treffen die Kinder den Nagel auf den Kopf: „Manche heiraten, glaub ich, damit sie nicht verhungern müssen, wenn ihre Mama mal nicht mehr da ist.“ Was lustig klingt, hat so viel Wahrheit in sich. Romantik, Schmetterlinge und weiche Knie sind meine Leidenschaft. Mit Liebesromanen und -filmen könnte ich ganze Tage verbringen. Aber das Geheimnis der Ehe liegt nicht in Schmetterlingen. Ich freue mich, nach 14 Jahren immer noch Schmetterlingen in unserer Beziehung zu begegnen. Aber vor allem habe ich einen Weggefährten. Jemanden, der für mich da ist, wenn meine Mama mal nicht mehr da ist. So wie die Bibel uns beauftragt hat: „Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat.“ (Römer 15,7)
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Diakonin Rebekka Tetzlaff