Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.
So haben wir im Gottesdienst am 2. Advent gesungen. Vielleicht war ich die Einzige, die das zum Schmunzeln gebracht hat. Aber mein Gehirn nimmt gerne alles wörtlich und „macht hoch die Tür“ zu singen, mit dem Ausblick auf eine Tür im Altarraum, finde ich persönlich sehr lustig.
Die Tür wartet dort auf’s Krippenspiel. Die Wirte schlagen Maria und Josef die Tür vor der Nase zu.
Ist das ein passendes Bild für unsere Gesellschaft? Geschlossene Türen und abgewandte Menschen, wohin man auch blickt?
Birgit Mattausch schrieb im Anderen Advent, dass diese Zeit anders ist, sie beschrieb den Advent so:
Wir werfen Licht hoch zum Himmel.
Wir werfen Zukünftiges in die Seelen,
Freundliches in die Herzen.
Ich hoffe Sie hatten so eine Adventszeit. In der Sie nicht nur offene Türen am Adventskalender aufgefunden haben sondern auch offene Herzen bei Ihren Mitmenschen.
Ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten im Kreise Ihrer Liebsten. Mit offenen Türen und Herzen.
Und wenn Sie noch eine weitere Tür aufgehen sehen wollen: Kommen Sie vorbei! Wir öffnen unsere Türen und Herzen zu vielen Gottesdiensten für Sie!
Auch die Tür im Altarraum, wird für Maria und Josef zuletzt doch noch geöffnet und sie begegnen einem offenen Herzen.
Gesegnete Feiertage wünscht Ihnen
Ihre Rebekka Tetzlaff